Einleitung
Intervallfaste ist in den letzten Jahren immer populärer geworden. Eine kurze Zeit habe ich es selbst ausprobiert, konnte dann jedoch die langen Phasen des Nicht-Essens nicht aushalten und habe es abgebrochen. Dennoch sehe ich präventive Vorteile bei dem Intervallfasten. Sie erfahren in diesem Artikel, weshalb sich das Intervallfasten positiv auf Ihr Wohlbefinden auswirken und Ihre Gesundheit aufrechterhalten kann.
Wie funktioniert das Intervallfasten?
Bei der bekannten 16/8 Methode fasten Sie 16 Stunden und essen in den verbleibenden acht Stunden völlig normal. Bei der 5/2-Methode fasten nur zwei Tage pro Woche und können an den verbleibenden fünf Tagen, wie gewohnt, essen.[2] Beachten Sie jedoch, bitte, dass nicht alle Lebensmittel für das Intervallfasten geeignet sind.
Welche Lebensmittel eignen sich für das Intervallfasten?
Es eignen sich folgende Lebensmittel:
- Smoothies,
- Obst-Shakes,
- Gemüse- und Pflanzendrinks,
- Porridge,
- Puddings,
- Frühstücksbowls mit Superfoods,
- Müsli,
- Muffins,
- Vollkornbrot,
- Gemüse (Hülsenfrüchte, Paprika, Tomaten etc.),
- Salate,
- Getreide (Vollkorn),
- Rohkost,
- Nüsse und Saaten,
- gesunde Öle
Für den Abend empfehlen sich Eintöpfe mit Hülsenfrüchten, Pasta oder Buddha Bowls. [3]
Ungeeignete Lebensmittel für das Intervallfasten
Vermeiden sollten Sie folgende Lebensmittel:
- Raffinierte Kohlenhydrate (Weißbrot, zuckerhaltige Erfrischungsgetränke, Kuchen, Kekse, Schokolade etc.)
- Kohlenhydrate (stärkehaltige Lebensmittel wie Kartoffeln, Süßkartoffeln, raffiniert oder unraffinierte Lebensmittel)
- Alkohol[4]
- Fleisch und Übersäuerung (tierische Lebensmittel enthalten entzündungsfördernde Omega-6-Fettsäuren) [5]
Diese Lebensmittel sind generell nicht zu empfehlen, auch, wenn Sie kein Intervallfaste durchführen und eine andere Esskultur leben.
Welche Auswirkungen hat das Intervallfasten auf das Wohlbefinden?
Intervallfasten hilft, den Blutzucker stabil zu halten, hält schlank, gesund, fit und vital bis in das hohe Alter [1], [6].
Welche Menschen sollten das Intervallfasten nicht durchführen?
Menschen mit Essstörungen und Untergewicht sollten auf das Intervallfasten verzichten.
Klienten, die Medikamente einnehmen, sollten vor dem Beginn des Intervallfastens ihren Hausarzt um Rat bitten,
da es sein könnte, dass bestimmte Medikamente, die eingenommen werden, zuvor angepasst werden müssen. [7]
Zusammenfassung
Für Menschen, die keine Essstörungen oder Untergewicht haben, kann das Intervallfasten zur Gesunderhaltung des Körpers sehr viel beitragen. Ein Risiko ist jedoch, dass man die langen Phasen des Nicht-Essen-Dürfens nicht durchsteht, sich unwohl fühlt und eventuell wegen des absinkenden Blutzuckers Kopfschmerzen bekommt. Menschen, die gesund sind, können jedoch diese Methode ausprobieren, ob sie für sie durchhaltbar ist. Es lohnt sich!
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Quellenverzeichnis
[1] Intervallfasten bewährt sich bei Typ-2-Diabetes. Aktuelle Ernährungsmedizin 2023; 48: 227–228. doi:10.1055/a-2082-5389
[2] Chiappa, A.C. (2025): Intervallfasten-Methoden in der ernährungstherapeutischen Praxis. In: Zeitschrift für Komplementärmedizin 17 (02): 64–68.
[3] Bracht, D. med P. u. M. Flatt. (2019): Das Kochbuch zum Intervallfasten: Mit 77 veganen Rezepten für eine gesunde und nachhaltige Ernährung. GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH.
[4] Fung, D.J., E. Mayer u. M. Ramos. (2020): Weniger ist mehr: Ein Leben lang gesund und schön durch Intervallfasten. Riva Verlag.
[5] Bracht, D. med P. u. N. Just. (2022): Gesundmacher Intervallfasten. GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH. [5]
[6] Bracht, P. u. A.C. Chiappa. (2025): Intervallfasten. In: Stange, R., C. Leitzmann, A. Michalsen (Hrsg.): Ernährung und Fasten als Therapie. Springer, Berlin, Heidelberg: 287–302.
[7] Intervallfasten – Gesund durch Nichtessen – Fionna Zoellner. https://www.fionnazoellner.de/intervallfasten/, letzter Zugriff: 3. Juni 2026.


